Mori-Ôgai-Gedenkstätte Berlin / ベルリン森鷗外記念館・ベアーテ・ヴォンデ

Richtfest in Ôgais 3. Berliner Unterkunft

Text für „Tsûshin“ 2002

Den japanischen Ôgai-Freunden wird es künftig schwerfallen, die Große Präsidentenstraße 10., Ôgais dritte Unterkunft in Berlin und Schauplatz des Taimu nikki (Tagebuch des Dienstes bei der Armee), auszumachen. Sie ist nämlich für die nächste Zeit von Baugerüsten verdeckt. Eine umfangreiche Sanierung des gesamten “Hackeschen Blocks” zwischen Neue Promenade und Große Präsidentenstraße ist seit einiger Zeit im Gange. Am 30. Mai fand das Richtfest im Beisein des Bezirksbürgermeisters von Berlin-Mitte, Herrn Joachim Zeller, statt.
Die Bauarbeiten sollen bis zum Ende des Jahres 2002 abgeschlossen sein, bereits im September werden die Ladenflächen im Erdgeschoß eingerichtet.
Herr Kenji Tsuchiya, der Geschäftsführer der Nippon Development GmbH, welche die Sanierungsarbeitendurchführen lässt, sagte bei der Feier, die von Ogai beschriebenen Balkone sollen sich, wie aus alten Unterlagen ersichtlich, im Innenhof des Gebäudes befunden haben. Die “Aktionsgalerie” (später C/O Galerie Postfuhramt bzw. am Bhf. Zoo), die ihre Ausstellungsfläche im 3. Stock auch zeitweise “Galerie Mori Ogai” nannte, jedenfalls war dessen Name in großen Lettern an den Fenstern bisher weithin zu sehen, ist bereits im letzten Jahr ausgezogen.
Die Sanierungsarbeiten wurden finanziell von der Denkmalpflege unterstützt. Nach Fertigstellung dieses Schlusssteins der Gestaltung soll der Hackesche Markt (neben der gleichnamigen S-Bahn-Station in Berlin-Mitte) dann der lebendigste Platz Berlins werden – der schönste ist der Gendarmenmarkt.

Beate Weber


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