Mori-Ôgai-Gedenkstätte Berlin / ベルリン森鷗外記念館・ベアーテ・ヴォンデ

Kagamiwari in Tokyo

Am 1.November 2017 beging die Mori-Ôgai-Gedenkstätte im Stadtbezirk Bunkyo ihr 5-jähriges Bestehen. Vor fünf Jahren und einem Monat war ich zuletzt hier. Man hatte mich kurzfristig zu der Kagami-wari Zeremonie eingeladen, bei der mehrere Ehrengäste mit Holzhämmern auf den Deckel eines Sakefasses schlagen (nicht zu doll) bis die Bretter des Deckels in Einzelteile zerfallen und man an den Sake im Faß herankommt. Es ist nicht voll, es sind silberne Schüsseln eingelassen, wie bei einem Taufstein. Der Sake wird mit Kellen in die viereckigen Holzbehälter gefüllt und dann heißt es: Kampai.
Es waren nicht nur die Leiterin der MOG Bunkyo, Frau Iwamura, und Vertreter aus Tsuwano und Kitakyushu anwesend – von ersteren stammte der Sake, den es jetzt auch im Sake-Kontor in Berlin zu kaufe geben soll – sondern auch der ehemalige Bürgermeister von Bunkyo, den ich früher oft getroffen habe (auf Wunsch der Ogai-Gsellschaft/Prof. Hasegawa), um ihn um baldigen Bau einer Gedenkstätte für Ogai zu bitten. Das war einen süffisante Zeremonie und ein schönes Wiedersehen nach vielen Jahren!


Fotos: MOG Bunkyo-ku

Bei der Gelegenheit erfuhr ich auch, dass Oberbürgermeister Müller im nächsten März in Bunkyo-ku und in Tsuwano erwartet wird.


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